Der Übergang von Tag zu Nacht ist eine spannende Tageszeit zum Fotografieren. Nachdem die Sonne am Horizont verschwunden ist, hat der Himmel bis zum Eintritt der Dunkelheit ein besonders intensives Blau – die sogenannte blue hour. Wenn dann noch künstliche Lichtquellen atmosphärische Beleuchtung versprechen, macht es Spaß, mit der Kamera draußen unterwegs zu sein. Mein Tipp: auf jeden Fall ein Stativ und einen Fernauslöser mitnehmen, denn die benötigen langen Verschlusszeiten kann man weder mit der Hand noch mit einer weichen Unterlage (wie z.B. einer Tasche) verwacklungsfrei realisieren. Dann eine möglichst wolkenfreie Stelle am Himmel mit dem Spot-Belichtungsmesser anvisieren und den Belichtungsspeicher für die optimale Belichtung aktivieren. Die Fotos lassen sich übrigens dann am besten nachbearbeiten (z.B. Weißabgleich), wenn zum Speichern der Fotos das RAW-Format verwendet.